Professionelle Pulverbeschichtungen

GSO
Oberflächentechnik GmbH

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ISO 9001:2008 für Sandstrahlen, chemisch vorbehandeln und pulverbeschichten von Metallteilen für Industrie und Handwerk

Informationen zur Pulverbeschichtung

Was ist Pulverbeschichtung?

Pulverbeschichtung

Pulverbeschichtung ist die ideale Oberflächenveredelung von Metallteilen. Durch ein gestiegenes Umweltbewusstsein hat die lösungsmittelfreie Pulverbeschichtung in den vergangenen Jahren erheblich an Bedeutung zugenommen und die Nasslackierung in weiten Bereichen ersetzt.

Veredelt und geschützt werden durch die Pulverbeschichtung alle elektrisch leitfähigen Metalle wie z. B. Stahl, verzinkter Stahl, Aluminium oder Messing.

Dank der im Vergleich zur Nasslackierung hohen Schichtdicke und der Flexibilität der Oberfläche gewährleistet Pulverschichtung ein hohes Maß an Sicherheit und Schlagfestigkeit.

 

Pulverbeschichtete Teile finden heute in unzähligen Bereichen Anwendung. Im Fahrzeugbau, der Möbelindustrie, im Maschinenbau und vielen anderen Industriezweigen ist die Pulverbeschichtung dank ihrer Vorzüge der bevorzugte Oberflächenschutz.

Serien-Pulverbeschichtung

Der Pulverbeschichtung sind in Bezug auf die Abmessungen der zu beschichtenden Teile (fast) keine Grenzen gesetzt. So können die Teile wenige Quadratzentimeter klein, aber auch mehrere Quadratmeter groß sein. Dünnwandig ab ca. 0,8 mm oder mehrere Zentimeter dick sein, Behälter können wenige Milliliter oder einige 100 Liter fassen.

Egal ob die Beschichtung vorrangig zur Dekoration oder als robuster Oberflächenschutz Verwendung findet. Pulverbeschichtung ist immer die geeignete Alternative.

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Vorteile der Pulverbeschichtung

  • Hohe Schichtstärken von 60 – 120 um garantieren eine große Beständigkeit gegen mechanische Beanspruchung und einen guten Isolationswert gegenüber elektrischer Spannung.
  • Witterungs- und Säurebeständigkeit wird einerseits durch die hohe Schichtdicke und andererseits durch den Einsatz von Materialien wie Epoxyd – oder Polyester erreicht.
  • Kurze Beschichtungszeiten, da im Gegensatz zum Nasslack Trockenzeiten entfallen.
  • Umweltfreundlich, da lösemittel - und emissionsfrei
  • Overspray (nicht am Produkt haftendes Pulver) wird über einen Reinigungsprozess zurückgewonnen; dadurch optimale Materialausnutzung.
  • Variable Glanz – und Strukturgrade
  • Große Farbauswahl
  • Hohe Farbbeständigkeit im Langzeitverhalten
  • Kostengünstig, da Mehrfachauftrag und Trocknungsvorgang entfallen

Nachteile der Pulverbeschichtung

  • Zu beschichtende Teile müssen elektrisch leitend und temperaturbeständig sein (Einbrenntemperatur bis 200 Grad C)
  • Komplizierte Geometrien, hinterzogene Ecken oder Hohlräume können wie ein Faradayscher Körper wirken und werden an diesen Stellen u.U. unzureichend beschichtet.
  • Öl und/oder Fett behaftete Komponenten wie z.B. Kugellager können nicht beschichtet werden

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Wie funktioniert Pulverbeschichtung

Das Verfahren der elektrischen Pulverbeschichtung (EPS) beruht auf dem Prinzip, dass sich elektrisch gegensätzlich aufgeladene Teile – das Beschichtungspulver einerseits und das zu beschichtende Teil andererseits – anziehen.

Das Beschichtungspulver wird in der speziellen Sprühpistole elektrostatisch oder tribostatisch aufgeladen und dann mittels Druckluft zerstäubt.

Dabei werden die Pulverpartikel vom geerdeten zu beschichtenden Teil angezogen und bilden darauf eine sehr gleichmäßige Schicht. In diesem Zustand kommt das Teil in einen Ofen, in welchem das Pulver bei einer Temperatur von 140 bis 200° C schmilzt und zu einem glatten sehr homogenen Film vernetzt.

Vorbereitung zur Pulverbeschichtung

Je nach Stärke des beschichteten Materials, der Teilegeometrie und dem eingesetzten Lacksystem beträgt die Einbrenndauer ca. 10 bis 60 Minuten.

Diese Art des Farbauftrags gewährleistet auf problemlose Weise gleichmäßige Schichtstärken ohne die Gefahr von Läuferbildung. Dabei dringt das Pulver auch in feinste Ritzen ein.

Die Schichtstärke beträgt je nach Pulver und Auftrag zwischen 60 und 120 mµ. Sofort nach dem Abkühlen verfügt die Beschichtung über ihre entgültigen Eigenschaften:
Extrem kratz- und stoßfest sowie korrosionsbeständig.

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Verfahren, die wir anwenden

Manuelle Beschichtung

Die Beschichtung selbst nehmen wir alternativ in Kunststoff- oder Edelstahl-Beschichtungskabinen vor. Entweder vollautomatisch mit bis zu 8 Beschichtungspistolen oder manuell.

Dabei greifen wir je nach Auftrag auf unsere zwei Großteile-Serienanlagen oder auf eine Kleinteilekabine zurück.

Wir verwenden zwei gängige Methoden der Pulverbeschichtung: Das elektrostatische und das triboelektrische Verfahren.

Elektrostatische Beschichtung (EPS-Verfahren):

Die elektrostatische Pulverbeschichtung, auch EPS-Verfahren oder E-Statik genannt, hat sich zum bedeutendsten Verfahren im Bereich der Oberflächenbeschichtung entwickelt.

Bei diesem Verfahren wird das geerdete Werkstück mit polarisiertem Pulver besprüht. D.h. ein Pulver-Luftgemisch wird durch einen Schlauch zur Pistole transportiert.

Werkstück - beschichtet

Dort sind mehrere Koronanadeln angebracht, an denen eine Gleichspannung zwischen 20 und 100 KV (regelbar) anliegt. Diese sorgt für die Polarisierung des Pulvers. Die aufgeladene Pulverwolke will ihre Ladung wieder abgeben und legt sich auf das geerdete Werkstück.

Nach der Beschichtung werden die Teile durch einen Einbrennofen gefahren. Durch die Erhitzung verschmelzen die Lackteilchen beim Einbrennvorgang zu einer homogenen Lackschicht.

Triboelektrische Beschichtung

Die Tribo – Beschichtung arbeitet im Prinzip genauso, es fehlt allerdings die Hochspannung. Das Pulver wird hier innerhalb der Pistole durch innigen Kontakt des Pulvers mit einem sogenannten Reibpartner geladen.

Durch möglichst häufigen Kontakt des Pulvers mit dem aus PTFE bestehenden Wandungen der Pistole kommt es zu einer Ladungstrennung und damit zur Polarisierung des Pulvers.

Die erzielbaren Schichtstärken sind ähnlich denen bei der elektrostatischen Beschichtung, können aber in der Spitze auch etwas höher sein. Die erzeugten Oberflächen weisen häufig einen besseren Verlauf als die der EPS-Beschichtung auf.

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Unsere Anlagen

Vorbehandlung

Die wichtigste Voraussetzung für eine einwandfreie Beschichtung in bester Qualität ist eine rückstandsfreie, saubere, trockene und gleichmäßige Oberfläche.

Unsere moderne Vorbehandlungsanlage garantiert eine gleichbleibend hohe Qualität. Sie besteht aus:

Zone 1 = Entfetten und Phosphatieren

Zone 2 = Grobspülen, Feinspülen, VE-Wassersprühkranz

Zone 3 = Abtropfzone

Zone 4 = Haftwassertrockner


Alternativ kann von uns auch eine Sandstrahlvorbehandlung angeboten werden. Lassen Sie sich beraten, zu einer optimalen Vorbehandlung Ihrer Werkstücke.

Pulverbeschichtung Anlage in Aktion

Beschichtung

Hier steht uns zur Verfügung:

1 moderne Schnellwechsel-Kunststoffkabine mit 8 Automatikpistolen und 2 Handpistole und Pulverwiederaufbereitungsanlage

1 moderne Edelstahl-Kabine für Großteile

1 Edelstahl-Kabine für Klein- und Musterteile

Einbrennofen

1 Einbrennofen für Teile mit Maximal-Abmessungen von:

L = 5000 (bei Bedarf bis 6500 ) mm

H = 1700 mm

B = 1400 mm

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